Konsumgöttinnen-Stimmungsbarometer | Konsumgöttinnen

Konsumgöttinnen-Stimmungsbarometer

Bei unserem Konsumgöttinnen-Stimmungsbarometer wollen wir regelmäßig Eure Meinung zu aktuellen Themen wissen. Macht mit und verratet uns Eure Meinung per Voting. Wenn Du die Frage beantwortet hast, siehst Du sofort das bisherige Ergebnis.

TikTok

Die Social Media-Videoplattform TikTok ist aktuell in aller Munde. Wie denkst Du darüber?
Bin dort selbst schon aktiv.
12%
Finde ich cool, habe aber kein Profil.
23%
Schon gehört, bin aber eher skeptisch/kritisch.
34%
Kenne ich noch nicht.
31%

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Aktuelle Ergebnisse:

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Tierwohl-Label willkommen 

Thema der letzten Befragung – das neueingeführte Tierwohl-Label der Supermärkte. Das Label teilt Fleisch nach der Haltung der Tiere in 4 Klassen ein. Klasse 1 ist Standard (Massentierhaltung), Klasse 4 (Premiumhaltung Auslauf im Freien). An der Umfrage nahmen mehr als 3.500 Verbraucherinnen der Konsumgöttinnen-Community teil:

 

 

Supermarkt Fleisch-Label „gut und sinvoll“, aber nicht wirklich vertrauenswürdig


Bisher haben 48 % das neue Label wahrgenommen. Grundsätzlich finden 82 % der Verbraucherinnen die Einführung eines Labels, das schnell zeigt, wie gut das geschlachtete Tier gelebt hat, „gut und sinnvoll“46 % der Verbraucherinnen achten beim Einkauf auf die Klassifizierung. Einem Fleisch-Label von offizieller Stelle initiiert, wie dem Agrarministerium, würden 71 % der Verbraucherinnen vertrauen.

Fast alle würden mehr Geld für artgerechte Tierhaltung ausgeben, aber nicht so viel, wie es kostet

Für Fleisch der Klasse 4 (also Premiumtierhaltung) sind 57 % der Verbraucherinnen bereit bis zu 30 % mehr auszugeben. Tatsachlich ist der Fleischpreis von Bio-Qualität, was meistens mit der Klassifizierung 4 einhergeht, 30 % teurer. 42 % der Verbraucherinnen sind bereit 30 % bis 50 % mehr für Fleisch aus tiergerechter Haltung auszugeben.

Fleisch darf teurer werden, aber eine „Fleischsteuer“ eher abgelehnt

Verantwortlich dafür, dass es immer noch Massentierhaltung gibt, sehen 54% der Konsumgöttinnen bei den Verbraucherinnen, 31 % sehen die Politik als Verantwortliche und 26 % die Bauern. Einer Partei, die nachdrücklich und schnell die artgerechte Tierhaltung gegenüber der Massentierhaltung durchsetzen würde, bekäme die Stimme von 54 % der Verbraucherinnen.

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Wie Öko sind wir wirklich?

Umwelt- und Klimaschutz:
65 % der deutschen Frauen haben ein schlechtes Gewissen

Konsumgöttinnen.de – die Plattform für Empfehlungsmarketing mit mehr als 270.000 registrierten Verbraucherinnen hat mehr als 3.000 Mitglieder gefragt, wie „öko“ sie sich selbst einschätzen. Hier ein paar spannende und überraschende Ergebnisse unserer Konsumgöttinnen-Stimmungsumfrage

 

 

Zukunftssorgen: Umwelt – Rente – Donald Trump
Befragt nach den Sorgen, um das zukünftige Leben, sind sich doch 80 % der Befragten einig, dass sie sich Sorgen um die Umwelt machen.

 

Umdenken wird begrüßt, aber „die Jugend“ soll es richten
Knapp 60 % finden den zunehmenden „Handlungszwang“ ökologisch zu leben sehr gut! Die Haupt-Verantwortung den Klimawandel zu stoppen sieht die Mehrheit bei Industrie (41%) und Politik (35%); lediglich 24 % sehen die Verantwortung bei den Verbauchern.

Die Frauen trauen sich selbst nicht allzu viel zu, denn bei der Frage, wer den wesentlichen Beitrag zu einem ökologischeren Lebensstil leisten soll oder kann, sehen 16 % die Frauen in der Hauptverantwortung, 21% die Männer und 63 % „die Jugend“.


Kommentare

Kommentar von Mia_F18 | 31.01.2020

Das Siegel müsste auf den Menschen stehen! Die Schuld liegt an unserer Einstellung, wir dürfen uns nicht von der Industrie beeinflussen lassen. Gäbe es keine Metzgereien, Bauern oder vernünftige Fleischtheken, wäre ich auch Vegetaria. Ich sehe Fleisch als ein Genussmittel an, ich möchte mein Steak genießen, vor allem die Qualität und ein verpacktes Stück Steak aus dem Supermarkt kommt an den Geschmack nicht ran. Nicht nur das, ich ekel mich vor abgepacktem Fleisch, das kann einfach nicht gut sein für meinen Körper. Teilweise sterben die Tiere weil Sie so zugepumpt sind oder gemesstet werden, damit sie schnell verarbeitet werden können und das essen wir dann, weil es preiswert ist ? Das schlimme ist nicht nur der niedrige Preis, sonder der hohe Abfall. Für ein zwei Personenhaushalt sind die abgepackten Wurstpackungen zuviel und wie viel tatsächliches Fleisch befindet sich überhaupt in der Wurst ? Aber zum Thema Inhaltstoffe stehen wir auch ganz hinten. Durch eine Veränderung könnten so viel aktuelle Probleme gelöst werden, wie ich schon oben gelesen habe z.B. die Regionalenprodukte könnten wieder steigern, der Abfall sinkt, auch ein großer Anteil an Plastik geht verloren.

Kommentar von Daniela1974 | 31.01.2020

Ich versuche schon darauf zu achten, woher das Fleisch stammt und wir essen auch nur 1x wöchentlich Fleisch. Ich finde es einfach sehr schade, dass es in einer Großstadt wie Berlin kaum noch transparente Fleischer gibt. Im Umland finden sich aber zum Glück auch noch Bauern. Ich denke auch, dass Fleisch früher etwas Besonderes am Wochenende war und es war dann auch im Verhältnis zu anderen Lebensmitteln teurer. Deshalb sollte Fleisch heute auch nicht in Massen und "billig" produziert werden, sondern wieder zu etwas Besonderem werden.

Dazu kann jeder einzelne selbst beitragen. Wenn ich nur 1x die Woche statt mehrmals Fleisch esse, dann kann man dafür auch mehr bezahlen. Aber die Industrie macht es mit ihren Billigpreisen einfach für viele zu verlockend und selbstverständlich.

Kommentar von fahrenheit | 27.01.2020

Wir sollten anfangen weniger zu produzieren , es müssen doch nicht tausende von Tieren täglich geschlachtet werden , früher gab es einmal die Woche Fleisch , heute will ich gar nicht wissen was alles so in ein Tier reingespritzt wird nur damit es überlebensfähig ist, ich bin auf einem Bauernhof großgeworden ich weiß wie gutes Fleisch aussieht , heute das kann man gar nichgt mit ansehen und wenn es am We noch für Spotpreise angeboten wird ist das so was von traurig, ich bin noch froh das es bei uns noch einen richtigen Metzger gibt und auch einige Bauern die noch super Fleisch anbieten , da bezahl ich gerne etwas mehr und muss nicht jeden tag Fleisch essen aber dafür mit gutem Gewissen. . Lebensmittel würde ich mir schon aus Prinzip nicht im Inernet bestellen , kein Wunder das hier alles den Bach runter geht und die kleinen Handwerksbetriebe einer nach dem anderen zumachen muss. Heututage bekommt man schon gar kein normales Brötchen mehr , die Inhaltsstoffe und Zutaen die da drin stecken hat nix mehr mit Brötchen oder Brot zu tun. Jeder wundert sich warum er krank wird , kein Wunder das was er sich so zwischen die Zähne schiebt. Bei mir bleibt vieles im Laden liegen ich schaug enau auf die Zutatenliste und woher das Produkt kommt und nehme nur regionale Produkte , sehr schwierig teilweise aber gesünder und umweltbewusster .