Konsumgöttinnen.de Trend-Report: Der Einfluss von Produkt-Siegeln bei der Kaufentscheidung | Konsumgöttinnen

Konsumgöttinnen.de Trend-Report:
Der Einfluss von Produkt-Siegeln bei der Kaufentscheidung

 

Konsumgöttinnen.de TrendreportUnsere Community mit mehr als 280.000 Konsumentinnen bietet auch Insights zu aktuellen Themen, Verbraucher-Einstellungen und -Wünschen. Gemeinsam mit dem professionellen MaFo-Institut Best Research haben wir jetzt eine Studie durchgeführt, die Wahrnehmung & Einfluss von Gütesiegeln auf das Kaufverhalten beleuchtet. 6.744 Konsumgöttinnen haben dabei mit gemacht.
Das Fazit: Es herrscht zwar viel Unsicherheit - aber besser ist ein Siegel als kein Siegel!


Die wichtigsten Ergebnisse:

Konsumgöttinnen.de Trendreport


Vertrauen in Siegel ist vorhanden, aber nicht sehr klar ausgeprägt.
34 % der befragten Verbraucherinnen haben (sehr) großes Vertrauen in Qualitäts-/Nachhaltigkeitssiegel. Das sind mehr als doppelt so viele wie, die die geringes oder kein Vertrauen haben (15 %). 51 % haben mittleres Vertrauen - ein Indiz für fehlende Transparenz.


Konsumgöttinnen.de Trendreport


Bei der (Neu-)Kundengewinnung schlägt ein Siegel die Marke.
Beim Kauf eines neuen Produkts würde die Mehrheit eine unbekannte Marke mit einem für sie relevanten Siegel wählen statt einer bekannten Marke ohne Siegel - selbst wenn das unbekannte Produkt mit Siegel etwas teurer wäre.
 

 Konsumgöttinnen.de Trendreport
Der stärkste Verkaufstrigger ist allerdings immer noch die persönliche Empfehlung!
95 % fühlen sich beim Kauf eines neuen Lebensmittels sicher, wenn es ihnen persönlich empfohlen wurde. Auf Platz 2 folgen Qualitäts-/Nachhaltigkeitssiegel und die Beschreibungen/Angaben auf der Verpackung (jeweils 91 %).

 

 

Eine Zusammenfassung aller Ergebnisse ist in einem Artikel der LZ Lebensmittelzeitung vom 17.04.2020 erschienen. Ein ausführliches Reporting unseres Partners und professionellen Marktforschungsinstituts Best Research GmbH ist hier zu finden.


Konsumgöttinnen.de Stimmungsbarometer

Bei unserem Konsumgöttinnen-Stimmungsbarometer wollen wir regelmäßig Deine Meinung zu aktuellen Themen wissen. Mach mit und verrate uns Deine Meinung per Voting. Wenn Du die Frage beantwortet hast, siehst Du sofort das bisherige Ergebnis.
.

Ende des Homeoffice – zurück ins Büro: Wie findest Du das?

Trifft nicht auf mich zu, ich arbeite nicht in einem Büro.
42%
Ich freue mich, endlich wieder (öfter) ins Büro zu gehen.
13%
Ich würde lieber weiter im Homeoffice bleiben.
16%
Ich würde das zukünftig gerne flexibel gestalten können
29%

.


Um am Voting teilzunehmen, logge Dich bitte ein!

Aktuelle Ergebnisse:

.


Tierwohl-Label willkommen 

Thema der letzten Befragung – das neueingeführte Tierwohl-Label der Supermärkte. Das Label teilt Fleisch nach der Haltung der Tiere in 4 Klassen ein. Klasse 1 ist Standard (Massentierhaltung), Klasse 4 (Premiumhaltung Auslauf im Freien). An der Umfrage nahmen mehr als 3.500 Verbraucherinnen der Konsumgöttinnen-Community teil:

 

 

Supermarkt Fleisch-Label „gut und sinvoll“, aber nicht wirklich vertrauenswürdig


Bisher haben 48 % das neue Label wahrgenommen. Grundsätzlich finden 82 % der Verbraucherinnen die Einführung eines Labels, das schnell zeigt, wie gut das geschlachtete Tier gelebt hat, „gut und sinnvoll“46 % der Verbraucherinnen achten beim Einkauf auf die Klassifizierung. Einem Fleisch-Label von offizieller Stelle initiiert, wie dem Agrarministerium, würden 71 % der Verbraucherinnen vertrauen.

Fast alle würden mehr Geld für artgerechte Tierhaltung ausgeben, aber nicht so viel, wie es kostet

Für Fleisch der Klasse 4 (also Premiumtierhaltung) sind 57 % der Verbraucherinnen bereit bis zu 30 % mehr auszugeben. Tatsachlich ist der Fleischpreis von Bio-Qualität, was meistens mit der Klassifizierung 4 einhergeht, 30 % teurer. 42 % der Verbraucherinnen sind bereit 30 % bis 50 % mehr für Fleisch aus tiergerechter Haltung auszugeben.

Fleisch darf teurer werden, aber eine „Fleischsteuer“ eher abgelehnt

Verantwortlich dafür, dass es immer noch Massentierhaltung gibt, sehen 54% der Konsumgöttinnen bei den Verbraucherinnen, 31 % sehen die Politik als Verantwortliche und 26 % die Bauern. Einer Partei, die nachdrücklich und schnell die artgerechte Tierhaltung gegenüber der Massentierhaltung durchsetzen würde, bekäme die Stimme von 54 % der Verbraucherinnen.

.

 

Wie Öko sind wir wirklich?

Umwelt- und Klimaschutz:
65 % der deutschen Frauen haben ein schlechtes Gewissen

Konsumgöttinnen.de – die Plattform für Empfehlungsmarketing mit mehr als 270.000 registrierten Verbraucherinnen hat mehr als 3.000 Mitglieder gefragt, wie „öko“ sie sich selbst einschätzen. Hier ein paar spannende und überraschende Ergebnisse unserer Konsumgöttinnen-Stimmungsumfrage

 

 

Zukunftssorgen: Umwelt – Rente – Donald Trump
Befragt nach den Sorgen, um das zukünftige Leben, sind sich doch 80 % der Befragten einig, dass sie sich Sorgen um die Umwelt machen.

 

Umdenken wird begrüßt, aber „die Jugend“ soll es richten
Knapp 60 % finden den zunehmenden „Handlungszwang“ ökologisch zu leben sehr gut! Die Haupt-Verantwortung den Klimawandel zu stoppen sieht die Mehrheit bei Industrie (41%) und Politik (35%); lediglich 24 % sehen die Verantwortung bei den Verbauchern.

Die Frauen trauen sich selbst nicht allzu viel zu, denn bei der Frage, wer den wesentlichen Beitrag zu einem ökologischeren Lebensstil leisten soll oder kann, sehen 16 % die Frauen in der Hauptverantwortung, 21% die Männer und 63 % „die Jugend“.


Kommentare

Kommentar von HotelAlpha | 28.06.2020

Interessanter Artikel, nachdem ich selbst die Umfrage mitgemacht habe. 

Kommentar von kikimal1998 | 25.06.2020

Finde ich gut -- 

Kommentar von nana_87 | 18.06.2020

Das Stimmungsparometer ist sehr gut da man gut die Quotten erkennen kann. Zwinkernd