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Forum: Das Frauenbild in der Werbung > Genderfrage in der Werbung ? Gleichstellung

Genderfrage in der Werbung ? Gleichstellung

Beitrag von
Ella-Eulalia
| 07.04.2015 20:38

Ob Homosexuell, Alleinerziehender Vater, Patchworkfamilien , Alleinerziehende Mutter , das Frauenbild und Männerbild  etc. die Werbung spiegelt uns keinerlei Breite und Toleranz wieder. In der Werbung  wird nur das Steriotypische Bild wiedergespiegelt. Wie kann man es also schaffen dieses Bild zuverändern  bzw. aufzuklären. Denn die Medien sind sehr Manipulativ. Wenn die Medien eine offenere Gesellschaftsbild in der Webung zeigen würde, wurde sich die Toleranzgrenze öffnen.  Diese These soll in diesem Forum diskutiert werden mit Beispielen.

Beitrag von
Ella-Eulalia
| 07.04.2015 20:39

Wie geht es euch damit ?

Beitrag von
zzzebra
| 14.05.2015 21:57

Schaut man die Themen in diesen Foren an, spiegeln sie sich mit dem typischen Frauenbild

da ist nichts von Gleichstellung

genauso wenig wie in jeder dieser Frauenzeitschriften

entweder Frau bekennt sich dazu und lässt das gleichstellungsgequatsche

oder Frau wagt sich auf einen Kurs der das gleichstellungsgequatsche ebenfalls nicht braucht

Beitrag von
male8
| 17.05.2015 15:35

"Gleichstellungsgequatsche"???? Ja Hallo wie arrogant und missachtend ist das denn? Denkst du @zzzebra über Rassismuss genau so? Wenn man die Dinge nicht benennt und nicht darauf aufmerksam macht (am besten sogar etwas überzogen) wird sich nichts ändern können da es den meisten Menschen gar nicht auffallen wird /soll das da eine Schieflage der Darstellung von "Familie" oder Partnerschaft entsteht wenn man/frau immer nur eine Form :VaterMutterKind serviert bekommt...Die Werbung hat schwule Männer längst entdeckt.Kein Wunder sue sind ja auch Gut-Verdiener ohne familiäre Verpflichtungen (meistens) d.H Schwule werden auf Hochpreisige Produkte beworben. Anders lesbische Mütter diese werden in der Werbung immer noch unerwähnt. Ja,Ella-Eulalia wie kann man das ändern? Durch Sichtbarmachen von allen Lebensformen, Durch Widerspruch auf Posts wie diese von zzzebra ;)...

Beitrag von
MissTiqueDE
| 17.07.2015 22:12

Interessante Überlegung, ob sich die Meinung der Masse ändern würde, dadurch, dass in der Werbung ein breiteres Spektrum gezeigt würde.

Ich finde hin und wieder gibt es das in einigen TV Spots und es wirkt auf mich immer irgendwie "komisch".

Was jetzt nicht heißen soll, dass ich etwas dagegen hätte.

Man ist es halt anders gewöhnt. Und mir persönlich ist es auch egal, was die Werbung zeigt oder nicht. Ich gehöre aber auch zu den Menschen, die sich nicht zwingend einen Kopf darum machen, was bei jemand anderem "daheim abgeht".

 

 

Beitrag von
Blubberblase
| 09.03.2016 16:09

In der Werbung wird leider immer noch das "gewohnte" Klische bedient. Ich denke auch nicht, dass sich das so schnell ändert.

LG

Beitrag von
Nichiara
| 29.03.2016 20:50

Nun ja....Klischee betrifft in der Werbung auch den Mann.Denn passt er hier mal auf die Kinder auf oder muss z.b. putzen dann versagt er hier meist.

Beitrag von
LiebstDuMich
| 08.09.2016 12:30

Das Problem ist ja nicht, dass man auch über Shoppen oder Schuhe spricht, um plakativ und stereotyp zu sprechen. 

Sondern viel eher, dass nicht auch gezeigt wird, dass Frauen auch Wissenschaftlerinnen sind und sein können, dass auch Männer auf die Kinder aufpassen und dass klassische Geschlechterbilder einfach nicht mehr zutreffend sind (zumal sich viele Menschen weder männlich noch weiblich begreifen möchten). 

Da ich das Glück habe, mit Menschen zu tun zu haben, die wissen, dass Stereotype Quatsch sind, muss ich mich nicht damit auseinandersetzen. Aber natürlich kann man sich von Bildern und Vorurteilen nicht einfach so lösen...also, auch ich habe Vorurteile. Das wichtigste ist, diese zu reflektieren und bewusst zu handeln, das heißt auch dem Umfeld zu vermitteln wie man zum Beispiel zu solcher Werbung steht und dass man trotz der Deckungsungleichheit zwischen Realität und Fiktion immer noch eine Frau ist.  

Beitrag von
Korala
| 13.10.2016 14:48

Ich habe den Eindruck, dass die Medien das langsam begreifen. Schaut euch die neue H&M-Werbung an:https://www.youtube.com/watch?v=8-RY6fWVrQ0

Marginalisierte Gruppen wie POC oder Trans-Personen werden gezeigt, außerdem Menschen, die nicht nur gertenschlank sind.

Das ist zum einen wünschenswert, zum anderen werden immer noch (auch in dieser Werbung) Klischees eben dieser Gruppen bedient. Darüber hinaus werden politische Ansichten genutzt, um darüber hinweg zu täuschen, dass H&M ganz und gar nicht femistisch oder emanzipatorisch arbeitet (Stichworte Ausbeutung Arbeitskräfte, nach wenig große Größen und und und).  

Das ist in gewisser Weise gefährlicher, weil die Werte einer Gesellschaft nun ausverkauft werden und Großkonzerne das erkennen und dann damit Profit schlagen. Menschen, die vielleicht mit der Idee sympathisieren, allerdings vielleicht nicht so aufgeklärt über die Praktiken beispielsweise von H&M sind, spricht das an.

Aber, nichts desto trotz, werden immerhin marginalisierte Gruppen auch mal gezeigt. An dieser Stelle kann ich nur die Serie Transparent empfehlen: Sehr liebevoll gemacht und sehr berührend!

Beitrag von
ClubMartina
| 02.11.2016 13:24

Zu dem Thema gibt es einen ganzen Zweig in der Kommunikationswissenschaft. Ich glaube der hängt mit der feministischen Theorie zusammen. Aber ja: die Werbung stereotypisiert und nutzt Klischees, manchmal zur Unterhaltung, indem sie sie direkt aufgreift, manchmal auch ganz sacht, wenn da eben die Frau die Kinder bekocht, während sich der Mann fertig für die Arbeit macht.

Ich finde das Thema schwierig, denn der Alltag vieler Frauen sieht nunmal so aus. Konsequent alles aus der Werbung verbannen, was irgendwie stereotyp aussieht, ist genauso fern der Realität und es gibt bereits Werbungen, wo Frauen als Businessdamen dargestellt werden und Männer als Väter daheim. Man könnte jetzt auch fragen, wie man z.B. die Coca Cola Light Werbung interpretiert: Da sitzen Bürodamen (also offensichtlich selbtbewusste, erfolgreiche Frauen im Beruf) und himmeln einen Mann an, der die Cola im Automaten auffüllt (Frau beschränkt auf männeranhimmelndes Etwas). Wenn man sucht, findet man auch immer was... oder eben das Gegenteil. 

Es ist ein echt schwieriges Thema.

Beitrag von
Sheilan
| 08.11.2016 17:24

In der Werbung geht es ja erst einmal darum bestehende Rollenbilder zu bedienen. Wie das geschieht, ist die große Anschlussfrage: Übernimmt man Klischees? Umgeht man bewusst Klischees? Versucht man die Klischees zu brechen? Ich halte das Coca Cola Light Beispiel in dem Zusammenhang gerade nicht für sonderlich fördernd. Erst wirst du als Zuschauer beeindruckt/vor dem Kopf gestoßen, nur um gen Ende dann doch den Aha-Effekt zu erhalten, dass eine Frau eben doch immer "nur" eine Frau sein wird, die sich durch sexuelle Fantasien (Männerkörper) schnell ablenken lässt und ihren Job nicht ordentlich erledigt. Aber jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, wird mir klar, dass ähnliche Bilder mit Männern, die weibliche Geschlechtsteile sehen, an der Tagesordnung sind. Ein wirklich schwieriges Thema! Reingefallen

Es wird wohl alles etwas Zeit brauchen. So wie auch die LGBT-Bewegung in den letzten Jahren ordentlich an Fahrt genommen hat, wird auch das Frauenbild mehr und mehr aus seiner konservativen Rolle gerissen und in Werbefilmen anders verwurstelt. Der Trend geht nach vorne, nicht nach hinten - und mit einer weiblichen US-Präsidentin im Rücken warscheinlich noch einmal mehr denn je.

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