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Forum: Das Frauenbild in der Werbung > Zwanghaft NICHT-Klischee sein

Zwanghaft NICHT-Klischee sein

Beitrag von
Ampersand93
| 26.02.2019 12:49

Ich kenne eine Freundin, die mit Absicht NICHTS macht, was typisch fraulich ist: Kochen, basteln oder Nagellack. 

Ich frag sie, ob sie gern eine Frau ist, sie sagt ja. Klar, glaube ich ihr auch, sie ist eben unzufrieden mit dem Frauenbild, das uns beigebracht wurde, will besonders stark wirken, 

Aber ich finde es auch irgendwie absurd, dass man extra etwas nicht macht, was einem vielleicht Spaß macht, nur weil es vielleicht "typisch weiblich" ist. 

Wie steht ihr dazu? Liegt wahre Stärke nicht innerlich und ist unabhängig von äußerlichen Faktoren? 

LG

Beitrag von
Ampersand93
| 27.02.2019 10:12

Ich muss sagen, wenn man sich diktieren lässt von außen, was typisch fraulich und typisch männlich ist, ordnet man sich immer noch den altertümlichen Strukturen des Patriarchats unter und ist alles andere als eine moderne Feministin. Ich denke, dass das gerade junge Frauen noch lernen müssen, dass sie nicht das "cool girl" sein müssen und auch Lippenstift tragen dürfen, wenn sie wollen. 

Man darf eine Tussi sein, man darf kurze Röcke anziehen. Ich habe mir gerade eine Großpackung Opal Wolle und KnitPro Stricknadeln gekauft, weil ich das altertümliche Frauenhobby Stricken anfangen will! Das ist oke. 

 

Für mich ist das egal. Es ist die innere Einstellung und eine Forderung nach Gleichberechtigung, die zählt! 

Beitrag von
LinaLenner
| 10.09.2019 09:22

die hat eben eine stark ausgeprägte Meinung darüber. Es gibt Dinge die ich auch eher nicht mache, aber trotzdem koche ich, ziehe ab und zu ein Kleid an, schminke mich aber nicht, trage keinen Nagellack und kann anpacken wo anzupacken ist etc etc.

Ich finde es eigentlich ganz klasse das deine Freundind das so krass macht

Beitrag von
Rosali265
| 25.09.2019 10:02

ich würde jeden leben lassen wie er möchte und wenn sie gern nicht weiblich ist, dann lass sie doch. warum musst du dir darüber eine meinung bilden?

Beitrag von
Jagsored
| 21.10.2019 13:45

Ich denke auch leben und leben lassen. Kann doch jeder machen was und wie er will. 

Beitrag von
Feenstaubsauger
| 30.10.2019 09:04

Geht ja nicht darum etwas nicht zu machen, sondern alles zu machen worauf man Lust hat

Beitrag von
Bergamotte
| 25.11.2019 08:42

Ich glaube wir steckten alle mal in der Phase, wo wir "nicht wie andere Mädchen" sein wollten, weil wir dachten dann etwas besseres zu sein. Bis uns klar wurde, dass das ein toxisches Bild ist, dass uns die Gesellschaft aufgezwängt hat. Weder Kleidung noch Hobbies sollten auf ein bestimmtes Geschlecht beschränkt sein.

Wenn sie 'weibliche' Dinge einfach nicht mag, ist das eine Sache, aber wenn sie diese ablehnt einfach nur weil sie als weiblich gelten, dann finde ich das traurig und schade und hoffe, dass sie aus der Phase wieder herauskommt...

Beitrag von
Gerda283
| 29.11.2019 10:02

Ich hasse diese Sterotypen. Wer definiert denn bitte was "typisch fraulich" ist? Dieses Denken in Geschlechterrollen, und dem erwarteten Verhalten, ist total krank und nicht mehr zeitgemäß. Wenn deine Freundin der Meinung ist, dass sie keiner Norm entsprechen möchte und sich gegen Stigmata in einer Weise wehrt, indem sie nicht die Dinge macht, die in deinen Augen "typisch fraulich" sind, würde ich lieber deine eigene Sichtweise überdenken. Lass ihr die Freiheit sich in ihrer Rolle als Mensch zu verhalten und signalisiere ihr Unterstützung statt Skepsis.